Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK)

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig wurde 1992 gegründet und gilt mit ihren 6.000 Studierenden als eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland. In den Profillinien Bau & Energie, Medien & Information, Life Science & Engineering sowie Ingenieur & Wirtschaft werden, dank enger Verzahnung von Lehre, Forschung und Technologietransfer, Aktivitäten mit profilbildender Zielstellung fach- und fakultätsübergreifend gebündelt.

Das Projekt gliedert sich in die Profillinie Ingenieur & Wirtschaft der Hochschule ein. Unter dem Credo „Verantwortung übernehmen“ werden hier Instrumente und Methoden zur Gestaltung von Wertschöpfungsprozessen entwickelt. 2012 wurden in dieser Profillinie hochschulweit 24 Professoren und 18 wissenschaftliche Mitarbeiter beschäftigt. Das Forschungsbudget lag knapp unter einer Million Euro. Insgesamt gab es 4 abgeschlossene und 23 laufende Promotionsverfahren.

Das Projekt wird an der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik (EIT) in dem Institut Prozessautomation und Eingebettete Systeme (PEAS) durchgeführt. Die Fakultät EIT ist seit jeher eine der forschungsstärksten Fakultäten der HTWK Leipzig und beschäftigt aktuell 21 Professoren und 37 Mitarbeiter.

Das Institut PAES ist innerhalb der Fakultät EIT für das Kompetenzfeld Kommunikationstechnik und Automation zuständig. Das Kompetenzfeld und die Profillinie der Hochschule passen dabei sehr gut auf die Intention des Projektes. Die Interprozesskommunikation, Datensicherheit und deren Verteilung sind die wesentlichen Schlüssel für die Herausforderungen der Zukunft. Durch die Erfassung aller relevanten Daten können neue Lösungen und Konzepte erst zuverlässig geschaffen werden. Die Integration der unterschiedlichen technischen Systeme in ein Gesamtsystem ist dabei der erste Schritt.

Auch innerhalb der Hochschule sollen die Projektergebnisse weiterverwendet werden. Konkret geht es dabei um die Nutzung der Forschungsergebnisse in anderen Forschungsprojekten zum Thema offene, dezentrale, verteilte Steuerungssysteme. Die Projektergebnisse sollen – wo möglich – in allen aktuellen und kommenden Projekten zum Aufbau der Datenkommunikation verwendet werden, und als wertvolles Werkzeug die weitere Entwicklungsarbeit, vor allem im Zusammenhang mit Datensicherheit, verkürzen. Des Weiteren ist davon auszugehen, dass mit den Ergebnissen des beantragten Forschungsprojektes die Stärkung der Fakultät EIT insbesondere der Profillinie Ingenieur & Wirtschaft einhergehen wird. Als Beispiel soll u.a. die fachliche Kompetenzerweiterung und damit Drittmittelfähigkeit des „IEC-61850-Lab“, dem Labor für die Smart-Grid-Technologie, genannt werden.